Unterschiedliche Herausforderungen – ähnliche Ziele (05.05.2011)

Am kommenden Samstag steht Paul Ambrose in St. George, Utah, bei seinem diesjährig ersten Ironman am Start. Einen Tag danach wird Jan van Berkel auch einen Saisonauftakt aber im ITU Triathlon Weltcup in Monterrey begehen.

Paul, der eigentlich in Sydney beheimatet ist, verbringt den gesamten Sommer (aus sich der nördlichen Hemisphäre) in der USA. Früher als in den vergangenen Jahren hat er sein Domizil in Boulder bezogen und wird von dort einige Wettkämpfe bestreiten. Nach den Ironman 70.3 Rennen in Kalifornien und Texas steht er vor einem seiner Höhepunkte von 2011. Am Samstag wird er einer starken Konkurrenz in St. Georg, Utah, ins Auge sehen müssen. Das Rennen ist von seinen Bedingungen sicher eines der härtesten in der Serie. Ist nicht nur das Wetter ein unberechenbares, wird auch der Kurs alles von ihm abverlangen – Wind, rauer Asphalt und unzählige Höhenmeter. Paul möchte aber die Grundlage setzen, um bei der Ironman Weltmeisterschaft dabei zu sein und die nötigen Punkte dafür sammeln. Bereits in Kalifornien hat er gezeigt, was in ihm steckt.

Für Jan ist es eine ähnliche Konstellation. Auch er ist auf der Jagd nach Punkten, aber nach ganz anderen. Er ist auf dem Weg nach Olympia 2012 und der Weltcup Monterrey in Mexiko bietet eine gute Chance weiter im Ranking zu kommen. Nach 2 Siegen bei Contiental Cups in Lateinamerika und guten Trainingswochen in Mammoth Lakes, Kalifornien, ist er guter Dinge, dass er seine Ziele auch erreichen kann. Seine Höhepunkte sind aber etwas später in der Saison. Bei den Rennen der ITU Triathlon Weltmeisterschaftserie in Kitzbühl und in Hamburg will er den Peak seiner Formkurve erreicht haben. Dort geht es für ihn um die nationale, holländische Qualifikation für die Olympischen Spiele in London.