Swen Sundberg 10. in Florida (07.11.2010)

Swens Saisonabschluß beim Ironman Florida in Panama City lief nicht ganz nach seinen Vorstellungen

Die Wetterbedingungen im Südosten der USA sind immer schwer vorherzusagen. Aber meistens ist es um diese Jahreszeit schon ziemlich kühl. Dieses Jahr kamen noch heftige Wellen im Golf von Mexiko dazu. Swen liebt diese Bedingungen zwar nicht besonders, trotzdem ist er mit der ersten Gruppe aus dem Wasser gekommen. Flach und windig ist eher seines und beides ist auf der Radstrecke immer zu erwarten. Ein 10 Mann Gruppe formierte sich hinter dem Franzosen Guillaume. Keiner entkam der Gruppe oder wollte es auch nicht. So auch Swen. Er vertraute auf seine Laufstärke, da es (er) im Training bestens lief. Von Anfang an suchte er den Weg nach vorne und schlug ein hohes Tempo an. Bis kurz vor der Halbmarathonmarke war er in einer ausgezeichneten Position, dann kam aber die Einsicht, dass es vielleicht zu schnell gewesen war. Der zweite Teil wurde für ihn zur großen Quälerei, trotzdem dachte er nicht ans Aufhören und lief als 10. ins Ziel. Der Südafrikaner Cunnama war der Mann des Tages. Er stieg mit Swen vom Rad, lief den schnellsten Marathon des Tages und siegte vor dem Portugiesen Gomez und dem Luxemburger Bockel.

Swen hätte sich mehr von seinem letzten Rennen der Saison 2010 erwartet, aber er kann dem Wettkampf auch Positives abgewinnen: „Ich bin stolz, dass ich mir die 2. Runde noch angetan habe. Mit Laufen hatte das nichts mehr zu tun. Ich hätte mich mehr auf mein Rennen konzentrieren müssen, als mit den anderen mitzugehen. Aber man muss riskieren. Wenn es geklappt hätte, wäre es ein super Resultat geworden.“