Swen startet solide ins neue Jahr (23.01.2011)

Nachdem sich Swen in den letzten Wochen gemeinsam mit Teamkollege Faris Al-Sultan in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf die neue Saison vorbereitet hat, wollte er seine aktuelle Form in Port Elizabeth in Südafrika testen.

Bereits vor einer Woche ging es also von Abu Dhabi aus in Richtung Süden. In Südafrika angekommen hatte Swen noch ein paar Tage um sich von den Trainings- und Reisestrapazen zu erholen. Ein kleiner Höhepunkt war dabei eine Safari auf der er sich einigen wilden Tieren nähern konnte.

Zum Rennen: Die Athleten hatten beim Schwimmen mit extrem schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Es herrschte starker Wind und somit Wellen mit über zwei Meter Höhe. Nach einer etwas chaotischen Startphase verpasste Swen den Anschluss an die Spitze und fand sich in der Verfolgergruppe wieder. Er hatte auf den kompletten 1,9 km mit der Orientierung zu kämpfen, da die Wellen keine gute Sicht zuließen. So machte sich Sundberg als 16. auf die Verfolgung der führenden.

Ganz vorne konnten sich zu diesem Zeitpunkt Frederik van Lierde und James Cunnama bereits ein bisschen vom Rest des Feldes lösen.

Auf der ersten Hälfte der 90 km langen Radstrecke zeigte Swen eine bärenstarke Leistung und er konnte einige Positionen und Zeit nach vorne gut machen. Er fühlte sich dabei auch sehr gut und hatte die Hoffnung noch bis in die Top 5 vorzustoßen. Besonders auf dem Weg zum Wendepunkt hatten alle Athleten mit heftigen Gegenwind zu kämpfen, der sie allerdings auf dem Weg zurück in die Wechselzone förmlich fliegen ließ. Swen berichtete von Abschnitten auf denen man problemlos über 60 km/h fahren konnte – und das in der Ebene. Auf diesem schnellen Rückweg musste er dann den Anstrengungen des Trainingslagers zwar ein wenig Tribut zollen, dennoch gelang es Sundberg den Rückstand auf die erste Gruppe konstant zu halten. Mit 2:27:04 fuhr er eine der schnellsten Zeiten des Tages und wechselte somit als 7. in die Laufschuhe.

Von den abschließenden 21,1 Laufkilometern erwartete sich der Herzogenauracher  nicht besonders viel, da er beim Laufen bisher meist an der Grundlage gearbeitet hat und somit der Speed noch ein wenig zu kurz kam. Genauso fühlte sich Swen dann auch. Er hatte zu keiner Zeit einen Einbruch, konnte aber auch nie so wirklich schnell laufen. Dennoch gelang es ihm seinen 7. Platz zu verteidigen.

Dieser Formtest war also die erste kleine Standortbestimmung. Jetzt gilt es für Swen sich erstmal zu ein wenig zu erholen bevor er dann, gemeinsam mit dem ganzen Team, in die Vorbereitung auf den Abu Dhabi International Triathlon im März startet.

Swen bei der Safari in Südafrika