Die erste Auflage des Rennen kämpfte mit einigen Problemen. Nicht nur das Wetter bereitete den Organisatoren Sorgen, sondern es gab auch die eine oder andere Schwierigkeit mit den Behörden. Am Renntag blickten die Athleten einer auf 750 m verkürzten Schwimmstrecke entgegen, da der Sturm kein längeres Schwimmen zuließ. Und auch der Laufkurs musste kurzfristig auf öffentliche Anweisung geändert werden. Nicht ganz einfache Bedingungen, die Rachel und Swen entgegen blickten.
Bei 14 Grad kaltem Wasser und unruhiger See waren die Profis die ersten, die ins Rennen starten durften bzw. mussten. Sowohl Rachel als auch Swen hatten ihre Mühe mit dem welligen Meer. Rachel kam auch im Laufe des Rennens nie richtig auf Betriebstemperatur. Wind und Regen trugen ihres dazu bei. Trotzdem konnte sie als 2. hinter ihrer Landsfrau Lucy Gossage und vor der Amerikanerin Charisa Wernick die Ziellinie überqueren. „Ich fühlte mich noch ganz erholt von meinem Trainingscamp in Morzine und außerdem fror ich die ganze Zeit“, so Rachel.
Swen fühlte sich auf dem Rad gut und brachte auch eine entsprechende Leistung auf die Kurbel. An seine Kontrahenten kam er aber auf dem Rad trotzdem nicht heran. Mit einem soliden Lauf mit ein paar Orientierungsproblemen belegte er den 6. Rang. Die Podiumsplätzen bei den Herren sichtern sich Mike Arigoz (CH), Pavel Sinko (SK) und Owen Cummis (IRL).