Rachel Joyce wieder auf dem Podium (05.06.2011)

Trotz müden Beinen schlug sich Rachel bei der Challenge Kraichgau wacker. In einem spannenden Rennen lief sie auf den 3. Platz. Ein paar Stunden davor finishte Kristin Möller als 7. und Swen Sundberg als 6. beim Ironman 70.3 Switzerland.

Nur wenige Tage erholte sich Rachel zu Hause in London bevor sie nach Bad Schonbörn im schönen Kraichgau aufbrach.  Für sie war es der erste Start bei der 7. Auflage des Rennens. Ihre Beine waren noch müde, die Arme nicht – als erste Frau stieg sie nach 1,9 km aus dem Hardtsee in Weiher. Auf der Radstrecke konnte sie anfänglich ihre Führung behaupten, wurde aber nach der Hälfte der Strecke von der Deutschen Julia Wagner und der Holländerin Yvonne van Vlerken überholt. Bis zum 2. Wechsel war Rachel 4., aber der Rückstand hielt sich mit 45 Sekunden in Grenzen. Auf der Laufstrecke sollte sie eigentlich Lanzarote am heftigsten spüren. Bis km 15 war nichts davon zu sehen. Bis auf den 2. Platz arbeitete sie sich vor und mit den 45 Sekunden Rückstand vom Radfahren startete sie  hinter der Holländerin das letzte Teilstück. Aber der Mann mit dem Hammer blieb leider nicht aus. Trotzdem blieb sie nur eineinhalb Minuten hinter der Siegerin van Vlerken und wurde 3. hinter Julia Wagner. Rachel war froh, dass das Rennen vorbei war: „Die letzten Kilometer waren härter als der Marathon vor 2 Wochen. Aber natürlich bin ich froh bei diesem tollen Wettkampf auf dem Podium zu stehen.“

Kristin und Swen folgen zur Zeit dem selben Wettkampfplan. Nach Österreich waren beide beim Ironman 70.3 in der Schweiz. Kristins Rennverlauf war ähnlich dem Rennen in St. Pölten. In der Auftaktdisziplin kam sie nicht recht in Schwung, dann wurde es mit jedem Kilometer besser. Mit einer neuerlichen Laufbestzeit platzierte sie sich wieder auf Rang 7.

Auch bei Swen geht es stetig bergauf. Nach guter Schwimmleistung fehlte ihm zwar ein wenig der Druck auf dem Rad, das holte er aber mit einem der schnellsten Halbmarathonzeiten des Tages auf. Mit Platz 6 beendete er die Reise nach Rapperswil. Swen nach dem Rennen: „Ich merke, dass die Form schön langsam kommt. Zwischen dem Rennen in Österreich und diesem habe ich relativ viel trainiert, das hat mir wahrscheinlich Zeit auf dem Rad gekostet. Trotzdem bin ich mit der Platzierung zufrieden.“

Für Kristin und Swen geht es kommendes Wochenende mit einem gemeinsamen Auftritt in Pescara beim Ironman 70.3 Italy weiter.