Perfekte Bedingungen, aber kein perfektes Rennen (29.08.2011)

Die Voraussetzungen beim Ironman Louisville waren annähernd perfekt. Das half aber Paul Ambrose in Kentucky nur wenig. Nach einigen Problemen musste er das Rennen vorzeitig beenden.

Früh morgens war die Welt für Paul noch in Ordnung. Ohne Neoprenanzug ging es für den guten Schwimmer in die Auftaktdisziplin. Im Ohio River konnte er sich mit dem Franzosen Romain Guillaum absetzen und gemeinsam gingen sie hinter dem Führungsfahrzeug auf die Radstrecke. Nach wenigen Metern hatte der Franzose einen Raddefekt und Paul übernahm die Führung. Bei km 100 schlossen Guillaum und der Australier Chris McDonald wieder auf. Auf der 2. Hälfte der Radstrecke machte McDonald mächtig Druck. Gemeinsam mit Paul setzte er sich vom Franzosen ab und beide gingen nur um Sekunden getrennt auf die Laufstrecke. Bereits auf den ersten Kilometern verlor Paul Zeit. Sein Landsmann lief ein gleichmäßiges Tempo und konnte von keinem der Folgenden jemals in Gefahr gebracht werden und McDonald feierte seinen 2. Sieg in Louisville.

Paul brach das Rennen noch vor Beendigung des ersten Halbmarathons ab. An diesem Tag liefe es nicht: „Alles was bei einem Iroman schief gehen kann, ist heute passiert. Kurz vor dem Start musste ich mein hinteres Laufrad wechseln, da es defekt war. Das geliehene Laufrad passte aber nicht und schliff die gesamte Radstrecke am Rahmen. Beim Lauf fühlte ich mich krank und es hatte letztendlich keinen Sinn, mich weiter zu quälen“, so Paul enttäuscht nach dem Rennen.

http://live.ironmanlive.com/Event/Ford_Ironman_Louisville?Page=4