Den gesamten Sommer verbrachte Paul in Boulder, Colorado, um die guten Trainingsbedingungen in der Höhe zu nutzen. Ein weiterer Bonuspunkt seines Aufenthaltsortes war die gute Lage, um mit mehr oder weniger geringem Aufwand die Vielzahl der amerikanischen Rennen anzusteuern. Nicht weniger als 9. Ironman 70.3 Rennen absolvierte er in den letzten 6 Monaten und die Bilanz kann sich sehen lassen. Den Wettkampf in Racine konnte er gewinnen und bei 4 weiteren Rennen, inklusive dem Ironman 70.3 Syracuse, wurde er zum Teil nur um Sekunden auf den 2. Platz verwiesen.
Syracuse fand nur eine Woche nach der WM in Las Vegas statt, bei der er 12. wurde. Seine Basis für die Rennerfolge legte Paul im Wasser. So auch im US-Bundesstaat New York. Zusammen mit seinem Landsmann Stephen Hackett machte er sich auf die anspruchsvolle Radstrecke und konnte auch als erster auf die Halbmarathonstrecke gehen. Von hinten stürmte aber einer, der eher als Duathlet bekannte Belgier Bart Aernouts, heran. Mit unglaublicher Geschwindigkeit rollte er das Feld von hinten auf. Auch Paul konnte ihm nicht folgen. Er sicherte sich aber hinter dem Belgier und vor Josh Rix aus Australien den 2. Rang.
Für Paul ist mit diesem Rennen der US-Saison vorbei und er wird sich ein paar Wochen Erholung gönnen, bevor er wieder in das Renngeschehen einsteigen wird.