Faris hat schon im Vorfeld gewusst, dass es am Rad im Augenblick nicht besonders läuft. Trotzdem hätte er sich in Alcudia mehr erwartet. Im Wasser war alles noch gut. Faris ist nicht mit den anderen Favoriten gestartet, trotzdem konnte er ohne viel Anstrengung an die Spitzengruppe anschließen. Auf dem Rad fehlte ihm aber von Anfang an die Kraft und er musste die anderen ziehen lassen. Beim abschließenden Lauf konnte er noch ein paar Kontrahenten überholen und überquerte als 7. die Ziellinie. In vorderster Front sicherte sich Andreas Raelert den Sieg, der zumindest auf der Radstrecke mit dem Franzosen Billard Bertrand einen ebenbürtigen Gegner gefunden hatte. Er wurde vor seinem Landsmann Sylvain Sudrie zweiter.
Faris hat schon konkrete Pläne für die kommenden Wochen, so der Münchner nach dem Rennen: „Es ist verkraftbar, einmal von der Konkurrenz distanziert zu werden. Wenn das aber mehrmals passiert, erfreut mich das verständlicher Weise nicht. Ich werde mich in den nächsten Wochen speziell auf das Radfahren konzentrieren, dann bin ich zuversichtlich, dass die Form bald kommt.“