Faris, Du warst dieses Jahr in Tucson und hast mit deinen Teamkameraden Rachel Joyce und Swen Sundberg trainiert. Wie war es?
Die Bedingungen in Tucson waren gut, vielleicht war es eine Spur zu warm und ein 50m-Pool ging ab, aber sonst war es eigentlich perfekt. Das Training verlief ziemlich gut. Es war fast keine Einheit dabei, die ich nicht nach meinen Vorstellungen beenden konnte. Das stimmt mich natürlich zuversichtlich.
Was fühlst du, wenn du jetzt wenige Tage davor an die Ironman Weltmeisterschaft denkst?
Ich freue mich auf das Rennen der Rennen mit all seinen Fassetten. Wie schon vorher gesagt, ich fühle mich gut und Hawaii ist einfach mein Lieblingsrennen. Allein wenn ich auf der Insel lande, bekomme ich Gänsehaut. Dieses Gefühl möchte ich mir auch erhalten, deswegen möchte ich auch nicht länger als 1 Woche vor dem Rennen nach Kona kommen.
2009 – 10., 2010 – 10., 2011 – 10.?
Naja, ich hoffe, dass das doch besser wird. Im Jahr 2008 war mein Lauf richtig schlecht, 2009 war er auch nicht gut, 2010 war er in Ordnung, aber da ging am Rad nichts. Die Vorzeichen für 2011 sind auf jeden Fall besser.
Glaubst du, dass das Rennen im Vergleich zum vergangenen Jahr anders verlaufen wird?
Weniger Athleten am Start bedeuten mehr Platz und mehr Konzentration auf die, die da sind.
Hat sich in deiner Vorbereitung dieses Jahr was geändert?
In den Jahren, in denen ich vor Hawaii in San Diego trainiert habe, hat sich ein Trainingssystem entwickelt, das ich als San Diego-Programm bezeichne. Nachdem ich 2010 zum Teil mit Andi Böcherer trainiert habe, bin ich zu dem Programm in der unmittelbaren Vorbereitung wieder zurückgekehrt. Das hat vor Jahren für mich funktioniert und scheint auch jetzt das richtige gewesen zu sein.
Wird Kona das letzte Rennen dieser Saison sein?
Das ist ziemlich wahrscheinlich. Die Saison hat für mich im März begonnen und war lang. Ich möchte nicht das ganze Jahr Rennen machen und freu mich eigentlich schon auf die Zeit nach Hawaii.