Faris hat seine Schwimm- und Radform in der vergangenen Zeit mehrmals unter Beweis gestellt. Laufen konnte er aber einige Wochen verletzungsbedingt nicht. In Meran hat er ein regelmäßiges Lauftraining wieder aufgenommen, versucht sich selber aber noch ein wenig zu zügeln, um seine Verletzung wirklich gut ausheilen lassen zu können. Er ist zuversichtlich, dass er über den einen oder andere Wettkampf seine Form aufbauen kann, um beim Ironman in Regensburg topfit am Start zu stehen. Nach der Zwangspause wird er am Wochenende in Kirchbichl, Österreich, quasi auf der Heimfahrt wieder in das Geschehen eingreifen.
Ina ist vom Verletzungenspech verschont geblieben und holt sich in Meran den letzten Schliff für den ersten Höhepunkt ihrer heurigen Saison. Am Sonntag stehen die Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz in Trebgast/Kulmbach auf ihrem Programm. Die Chancen stehen gut zum 3. Mal nach 2007 und 2009 den Titel wieder nach München, ihrem Wohnort, zu holen.
Begleitet werden die beiden von Melanie Hohenester, so musste sich die männliche Minderheit auch ein wenig manierlich benehmen. Zusammen haben sie auch Sehnswürdigkeiten erkundet. Ob das der in der Gegend weilende bzw. eilende Giro d’Italia war oder auch das eine oder andere betagte Bauwerk, wo Hobby-Historiker Faris Al-Sultan seiner großen Leidenschaft, den Wandmalereien, gefrönt hat.