Die Vogesen sind ein schönes Plätzchen, um einen Triathlon zu bestreiten. So sieht es auch Faris, der direkt von der Eurobike mit seinem Wohnmobil angereist war. Die Wochen davor hat er in demselben in der Höhe von St. Moritz verbracht. Die Auswirkungen von dem Trainingscamp waren noch ein wenig in seinen Beinen, trotzdem war er mit dem Ergebnis zufrieden. Die Form ist auf jeden Fall besser als vergangenes Jahr. Sein Rückstand auf den Sieger 2010, Sylvain Sudrie, der sich erneut in die Siegerliste eintragen konnte, war von mehr als 15 auf knapp über 5 Minuten geschrumpft. Trotzdem reichte es heute “nur“ zum 5. Rang. Das ist ein Zeichen für das starke Starterfeld. Verloren hat Faris vor allem auf den Radabfahrten. „Abgerechnet wird am 8. Oktober in Kona, da möchte ich nicht alle Chancen auf einer Abfahrt in Geradmer aufs Spiel setzen“, so Faris nach dem Rennen.
Bereits kommende Woche wird er nach Tucson, Arizona, fliegen. Zusammen mit seinen Teamkollegen Rachel Joyce und Swen Sundberg wird er sich den letzten Feinschliff für Hawaii holen.