Erfahrungen beim Marathon (21.09.2009)

Ina ist mit großen Erwartungen nach Berlin gekommen. Das Ziel war eine gute, erste Bestzeit über die Marathon-Distanz aufzustellen. Im Ironman hat sie diese Erfahrung schon gemacht, aber ohne als Auftakt zu schwimmen und Rad zu fahren war es Neuland für sie. Eines hat sie aber auch schon davor gewusst. Bei langen Ausdauerwettkämpfen kann so viel passieren, dass Prognosen oft schwierig sind.

Nachdem Ina aus dem vordersten Startblock starten durfte, ist sie die ersten Kilometer genau nach Plan gelaufen und ihr Gefühl war ein gutes. Aber noch vor dem Ende des ersten Halbmarathons machte sich ihre Verdauung bemerkbar. Die Wettkampfverpflegung wollte nicht in ihrem Körper bleiben und sie musste sich einige Male übergeben. Der Gedanke ans Aufhören war nahe, jedoch angefeuert von den vielen Zuschauern, wollte sie das Ziel erreichen, was Ina dann auch tat. Ihre eigenen Vorgaben, was das Rennen betrifft, hat sie zwar nicht erfüllt. Aber immerhin ist eine Erfahrung reicher.