Jan hat sich zusammen mit dem niederländischen Team in Thailand auf das Weltmeisterschaftsserien-Finale vorbereitet, um für die Hitze und den Jetlag gewappnet zu sein. Vor allem die äußeren Bedingungen machten das Training hart. Jan erhofft sich aber dadurch, einen kleinen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten zu haben. Wie immer wird der Knackpunkt seines Rennens im Schwimmen liegen. Ist Jan dann gut im Rennen, kann ihm durchaus etwas zugetraut werden, da die kupierte Rad- und Laufstrecke ihm entgegen kommt.
Paul und Swen werden am Lake Las Vegas auch schwitzen. Die Wüstenbedingungen in Nevada werden aber nicht ihre einzigen Gegner sein. Das Feld ist ein starkes, auch wenn Titelverteidiger Michael Raelert verletzungsbedingt nicht am Start stehen wird. Paul hat auf jeden Fall das Potential vorne mitzumischen. Immerhin hat er eines der 70.3 Rennen gewonnen. Swen ist nach einer längeren Verletzungspause zurück und versucht sich mit jedem Rennen ein Stück weit zu steigern.
Nach dem Sieg beim Ironman UK stand Kristin vor einer Entscheidung. Ganz vorbei war die Qualifikation für Hawaii noch nicht. Aber sie hätte dafür wahrscheinlich viel Kraft benötigt, die ihr aller Voraussicht bei der WM gefehlt hätte. Vernünftigerweise lässt sie sich jetzt zumindest noch ein Jahr Zeit und versucht sich erneut in Großbritannien. Beim Ironman Wales stehen wieder ein paar Höhenmeter auf dem Programm und auch Bedingungen, die Kristin lieber mag – kühl und feucht.