Christof ist besser in der Langdistanzschwimm-Szene bekannt als im Triathlon. Nach unzähligen Schwimmweltbestzeiten wie zum Beispiel über den Ärmelkanal, die er in den letzten Jahren aufgestellt hatte, griff er am Wochenende seinen eigenen über die Ironman Schwimmdistanz an. Die Vorbereitung lief über mehrere Monate, wobei er auch auf das Rad- und Lauftraining nicht vergaß, da er auch nach dem Schwimmen eine gute Figur machen wollte. Die letzte Trainingseinheit machte er direkt vor Ort im Wörthersee, wo er auch gleich die Führungspaddler mitnahm, um mit ihnen ein entsprechendes Zusammenarbeit zu trainieren.
Der Wettkampftag brachte beste Bedingungen, optimales Wetter, keinen Wind und keine Wellen. Von Anfang an lag er unter seinem Plansoll und die ersten 1000 Meter legte er alleine an der Spitze in 15:30 min zurück, was sogar eine Zeit von unter 40 Minuten bedeutet hätten. Auf den folgenden 1,5 km lief es aber nicht besonders gut. Er verlor mehr als 2 Minuten, was er sich nicht wirklich erklären konnte. Die letzten 800 Meter im Lendkanal waren zwar wieder in der angepeilten Zeit, trotzdem reichte es nicht für einen neue Bestzeit. Nach einem Blick auf die Uhr war die Motivation für das weitere Rennen zwar nicht besonders hoch, er überwand sich aber und zog das Ding durch. Mit dem Radfahren war er sehr zufrieden, nach 30 km auf der Laufstrecke machte er zwar mit dem Mann mit dem Hammer Bekanntschaft und büßte ein paar Minuten ein. Letztendlich beendete er nicht ganz zufrieden das Rennen mit knapp über 10 Stunden.
„Es ist mir unerklärlich, warum ich im Mittelteil der Schwimmstrecke so viel Zeit verloren habe. Ich war mir sicher, dass ich bei diesen Bedingungen meinen Schwimmrekord verbessern hätte können. Nichts desto trotz werde ich noch einmal versuchen, die Zeit zu unterbieten“, resümierte Christof das Rennen im Ziel.