Ein harter Tag in Las Vegas (11.09.2011)

Die Ironman 70.3 Elite traf sich heute zum ersten Mal am Lake Las Vegas um ihren Weltmeister 2011 zu küren. Paul Ambrose und Swen Sundberg waren unter ihnen und belegten Platz 12 und 30.

Der neue Bewerb in Nevada startete in einem sehenswerten Ambiente am Lake Las Vegas. In unzähligen Wellen wurden die Athleten unter der Brücke des Lake Las Vegas Resort abgelassen. Bei angenehmen 26 Grad Wassertemperatur wurde die Auftaktdisziplin ohne Neoprenanzüge absolviert. Vor allem für die guten Schwimmer im Feld war das ein zusätzlicher Vorteil. So kam Paul auch in der Spitzengruppe hinter 2 Ausreißern aus dem Wasser. Die beiden schnellen Schwimmer waren aber bald gestellt und eine Gruppe führte das Rennen auch auf dem Rad an. Der einzige dem eine Attacke gelang, war der Amerikaner Chris Lieto. Mit einem Vorsprung von 4 Minuten ging er auf die Laufstrecke. Schon an 2. Stelle war es Paul, der in die Hitze von Henderson, dem Zielort, stürmte. Die Bedingungen kosteten ihm aber viel Kraft und er konnte die Platzierung nicht lange halten. Bis wenige Kilometer vor dem Ziel war es aber immer noch ein Platz unter den besten 10. Auf den letzten Metern musste er dann aber noch 2 ziehen lassen und wurde letztendlich 12. der 70.3 Weltmeisterschaft.

Swen konnte die Spitzengruppe und seinen Teamkameraden im Wasser nicht halten. Somit hatte er auch auf der Radstrecke nicht all zu viel Gesellschaft, die ihn motivieren konnte. Die ersten Kilometer liefen mit einer Durchschnittsleistung über 300 Watt gut. Am Ende musste er aber raus nehmen. Auch er litt auf dem flimmernden Asphalt der Laufstrecke und rette sich als 30. ins Ziel.

An der Spitze war es der 2-fache Ironman Weltmeister Craig Alexander der sich nach 2006 wieder den 70.3 Titel vor Chris Lieto sicherte. Der Amerikaner fuhr nicht nur gut Rad sondern zeigte auch auf der Laufstrecke seine Qualitäten. 3. wurde der Kanadier Jeff Symonds, den nicht viele auf der Rechung gehabt haben.