Nachdem Swen in der Hitze Arizonas trainiert hat, kam der Temperatursturz mit seiner Reise an die Ostküste nicht gerade gelegen. Zu den kühlen Temperaturen in Pennsylvania kam noch die Absage des Schwimmens, da es in den Tagen vor dem Rennen durch Regenfälle zu einem Hochwasser gekommen war, das den Schwimmbewerb zu gefährlich machte.
Somit startete der Ironman 70.3 Pocono Mountains mit dem Radfahren in Einzelzeitfahrmodus. Mit der letzten Profinummer ging Swen auf die Strecke. Im Laufe der technisch anspruchsvollen 90 Radkilometer konnte er einige der vor ihm gestarteten Athleten überholen und wechselte als 4. auf die Laufstrecke. Diesen 4. Gesamtplatz konnte er auch in Ziel bringen. Nur 7 Sekunden trennte ihn von einem Podiumsplatz, was natürlich eine gewisse Enttäuschung hervorruft: „Ich hatte eigentlich auf der gesamten Strecke keine Ahnung, auf welchem Platz ich lag. Deswegen ist es schade, dass nur 7 Sekunden auf den 3. Platz gefehlt haben. In einem Rennen ohne Einzelstart hätte ich zumindest die Chance gehabt, bewusst um diesen 3. Platz zu kämpfen.
Für Swen stehen nur ein paar Tage Erholung auf dem Programm. Bereits am Donnerstag geht es weiter nach South Carolina, wo er am nächsten Wochenende das Mitteldistanz-Rennen der Revolution3 Serie bestreiten wird.