Österreich ist das Rennen für Frühaufsteher. Bereits um 7 Uhr ging es für die Profis zur Sache. Es dauerte mehr als eine Stunde, bis die unzähligen Wellenstarts abgewickelt worden waren.
Zu diesem Zeitpunkt waren Kristin und Swen schon lange auf der Radstrecke. Die zierliche Fürtherin hatte eine harte Zeit im Wasser, klagte über Atemnot und hatte auch dementsprechend Rückstand. Auf der Radstrecke begann es für sie schön langsam zu laufen. Ihren Höhepunkt hatte sie aber auf dem Halbmarathon. Mit der schnellsten Laufzeit konnte sie ein paar Plätze gut machen und wurde letztendlich 7. Ganz war es nicht das, was sie sich erwartet hatte. Mehr als zufrieden war hingegen Karin Thürig, die schweizer Zeitfahrspezialistin. Sie konnte sich in der 2. Disziplin an die Spitze katapultieren und lies sich das auf der Laufstrecke auch nicht mehr nehmen.
Swen finishte ein solides Rennen. Nach dem Schwimmen positionierte er sich in der ersten Gruppe, mit der er auch in die Rad-/Lauf-Wechslezone kam. Vor ihm gaben sich der Tscheche Ospaly und Lokalmatador Michael Weiss ein hartes Duell, das letztendlich der Tscheche für sich entschied. Dahinter ging es ziemlich knapp her. Swen erkämpfte sich mit einem guten Lauf schließlich den 8. Gesamtrang.