Aufbruch in bekannte Gefilde (30.09.2011)

Das Teamtrainingscamp in Tucson, Arizona, ist zu Ende. Rachel und Faris nächster Stop ist Hawaii und Swen ist bereits nach Osten unterwegs.

Tucson war ein weiterer Versuch von Faris, die optimale Destination für die Hawaiivorbereitung zu finden. Auf jeden Fall war es eine gute Wahl. Trainings- und Wetterbedingungen waren nahezu perfekt. Ob es der Ort für die kommenden Pre-Hawaii Camps ist, wird sich noch zeigen. Vielleicht sucht Faris ja auch nach Gründen, um wieder was Neues zu entdecken.

Arizona war auch gut für Rachels Training. Alles konnte wie geplant umgesetzt werden. „Ich bin auf jeden Fall stärker als vergangenes Jahr“, so Faris am Beginn seiner Taperphase 2 Wochen vor Kona. Auch Rachel hat ihr anspruchsvolles Programm gut verkraftet und ist definitiv auf dem Weg weiter nach oben. Die letzten Tage vor dem Event stehen für alle Athleten im Zeichen der Erholung, obwohl einige der Profis vor der WM ziemlich gefordert sind und eine Unmenge an Terminen absolvieren müssen. Aber auch das gehört zu ihrem Dasein.

Swen wird den ganzen Trubel nicht direkt mitbekommen. Er stand Faris bei seinem Training zur Seite, ist aber nicht nach Hawaii sondern an der Ostküste der USA unterwegs, um dort 2 Mitteldistanzen zu bestreiten. Am Sonntag wird er beim Ironman 70.3 Pocono Mountains in Pennsylvania einem großen Profifeld gegenüberstehen. Allen voran wird es der Belgier Bert Aernouts und der Amerikaner Patrick Evoe sein, die Swen das Leben schwer machen werden. Aernouts hat dieses Jahr neben seinem Heimrennen in Antwerpen auch den Ironman 70.3 Syracuse gewonnen und dabei auch Paul Ambrose geschlagen. Vielleicht gelingt Swen ja eine Revanche.