Nachdem ich die letzten drei Wochen hauptsächlich geschlafen habe – mit einer kleinen Unterbrechung am 24.07. – hoffe ich, dass ich nach einer Woche Akklimatisationstraining hier in St. Moritz nun beherzt die Sau rauslassen kann.
Vielleicht noch ein Wort zu Frankfurt. Man lernt auf der Langdistanz nie aus, auch nach 15 Jahren nicht. Der Geist ersetzt nicht das Körperliche, aber nur mit dem Kopf holst du raus, was im Körper drin ist. Intellektuell war es übrigens sicher keine Glanztat, im „kleinen Schwarzen mit Mankini“ durch die Kälte zu fahren. Meine ausdrückliche Gratulation an alle Finisher und mein allerherzlichster Dank an alle Helfer. Bei den Bedingungen sind wirklich alle auf wahre Ironmanqualitäten geprüft worden.
Das Wetter meint es bis jetzt mit dem Engadin nicht so gut, aber auch in Deutschland macht der Sommer ja Urlaub. Bis jetzt konnte ich zumindest mein Training durchziehen, was aufgrund der geringen Umfänge und Intensitäten nicht so schwer war. Wegen des monströs teuren Franken haben wir übrigens beschlossen, die Gastronomie der Schweiz einschließlich des Dönerstands (Döner 9 Franken etwa 8 Euro) an der Laufbahn zu boykottieren. Das fällt mir zwar nicht leicht, aber weil Ina beschlossen hat, den Posten meines Koch- und Spülsklaven zu übernehmen, wenn sie mir schon nicht als Trainingspartner zur Verfügung steht, ist es erträglich.
Leider ist hier außer 80 belgischen Leichtathletikindern und ein paar schwarzen Superläufern im Moment kein einziger Tribär, mit dem man trainieren kann. Angeblich soll ja auch Mocki hier rumlaufen, vielleicht häng ich mich da mal ran.
Fortsetzung folgt.....