2 Zweite Plätze durch Rachel Joyce in Antwerpen und Swen Sundberg in der Schweiz (25.07.2010)

Topplatzierungen gibt es heute von den Athleten des Abu Dhabi Triathlon Team bei den Rennen der Ironman Serie in Belgien und in der Schweiz zu verkünden. Beide waren vielleicht erhofft, aber so nicht wirklich erwartet.

Nervös stand Rachel heute an der Startlinie beim Ironman 70.3 Antwerp. Obwohl die Saison fortgeschritten ist, war es für sie der erste Triathlon des heurigen Jahres, nachdem sie sich im März in Abu Dhabi verletzt hatte. Einige vielversprechende Schwimm- und Zeitfahrbewerbe hatte sie zwar schon in den Armen bzw. Beinen, dennoch fehlte ihr die Triathlonroutine. Mit ihrer Schwimmstärke im Rücken lief es beim Auftakt gut. Im Gegensatz dazu verlief der Radbewerb nicht nach ihren Vorstellungen, wo sich ein Rhythmus nicht wirklich einstellen wollte. Glücklicherweise lief es dann im wahrsten Sinne des Wortes in der abschließenden Disziplin. Die vielen einheimischen aber auch unzähligen Britischen Fans trieb sie zum 2. Platz hinter der Lokalmatadorin Sofie Goos. Das war ein guter (aber ziemlich später) Start in die Saison. Rachel freut sich nun auf ihren nächsten Auftritt in 3 Wochen in Wiesbaden.

Ein paar hundert Kilometer südlich stand Swen am Start des Ironman Switzerland. Die Entscheidung hier anzutreten, fiel sehr kurzfristig nach seinem von Pech und Pannen verfolgten Rennen in Roth. Die ganze Woche davor plagten Swen Verdauungsprobleme. Also war ungewiss, ob er seine Form in Zürich zeigen könnte. Ein Versuch war es auf jeden Fall wert und schon nach dem Schwimmen war Swen zuversichtlich. Mit der Spitzengruppe kam er aus dem Wasser und machte sich dann mit 3 Mitstreitern wie etwa dem späteren Sieger Ronny Schildknecht aus dem Staub. Bis Kilometer 140 konnte sich Swen in der Gruppe halten. Dann machte sich sein Magen bemerkbar und er musste die anderen ziehen lassen. Auch auf der Laufstrecke setzten sich seine Probleme fort. Swens einziges Ziel nach Roth war in Zürich zu finishen und er quälte sich durch, bis es sich am 2. Halbmarathon endlich wieder erfing. Trotz seiner Beschwerden hat er nicht allzu viel Zeit verloren und konnte auf den letzten Kilometern noch den Schweizer Mike Aigroz überholen. Überglücklich lief er als 2. über die Ziellinie. Swen nach dem Rennen: „Nach der vergangen Woche hätte ich mir das nicht erwartet. Jetzt kann ich aus der Aufgabe in Roth auch was Positives ziehen. Als Draufgabe gibt es noch ein Ticket für Hawaii. Ich freue mich jetzt schon auf die Vorbereitung mit dem Team und auf das Rennen im Oktober.“

Der letzte im Bunde, Jan van Berkel, setzte sich große Ziele bei dem Rennen der ITU Weltmeisterschaft Serie. Das „Who is who“ der Kurzdistanzszene war in London angetreten. Jan schaffte es wieder mit der großen Spitzengruppe hinter 7 Ausreißern auf die Laufstrecke zu wechseln. Diesmal funktionierte es aber per pedes nicht nach Wunsch und Jan musste sich nach Problemen mit dem 46. Platz zufrieden geben.